Fünf Fehler, die du beim Radmarathon vermeiden solltest

Wer bei einem Radmarathon oder einem Langdistanzrennen startet, muss nicht nur gut in Form sein, sondern auch wissen, wo die Fehler lauern. Wir haben für dich die größten Fehler aufgelistet und erklären, wie du diese mit einer cleveren Vorbereitung vermeidest.

Überzockt!

Nichts geht mehr! Lange sah es noch so gut aus, doch am letzten Berg ist der Stecker gezogen. Keine Energie mehr und aus der guten Zeit und Platzierung wird ein „Did Not Finish“. Wer es nicht glaubt, sollte mal beim Ötztaler am Timmelsjoch die Rennradfaher zählen, die auf den Besenwagen warten.

Pacing heißt die Devise für ein sicheres Finish und das Erreichen der Zielzeit. Aber das bedeutet nicht nur eine sich vorgegebene Wattzahl unterhalb der Schwelle an jedem Anstieg zu fahren, sondern die persönliche Leistungsfähigkeit – die sich durch maximale Sauerstoffaufnahme und maximale Laktatbildungsrate zusammensetzt (mehr Infos in unserem HYCYS-Advisor #1 – genau mit der möglichen Nahrungszufuhr abzugleichen und dann natürlich auch die fortschreitende Ermüdung miteinzubeziehen.

Wie eine „ganzheitliche“ Pacing-Strategie aussieht, zeigen dir die Coaches von HYCYS, die auch schon Laila Orenos zum Ötzi-Sieg und zahlreiche Athleten zu persönlichen Bestleistungen geführt haben.

Der Trainingsplan für erfahrene Radmarathon-Fahrer

Rückenschmerzen

Der Rücken schmerzt – noch viel mehr als die Beine nach rund vier bis fünf Stunden Sitzen im Sattel. Das ist normal? Keineswegs! Relativ entspannt lässt sich auch nach sieben Stunden noch Radfahren – vorausgesetzt das Set-Up aus Mensch und Maschine stimmen. Denn solche Schmerzen kosten dich auch wichtige Energie, die du eigentlich brauchst, um Vortrieb zu generieren. Neben einem Bike-Fitting zählt dazu auch ein auf die Erfordernisse des Radfahrens speziell abgestimmtes Mobilitäts- und Kräftigungsprogramm. Wir bei HYCYS können dir zeigen, wie du solch ein Core- beziehungsweise Functional-Training clever in deinen Alltag einbaust und Schmerzen vermeidest. Keine Angst, du musst dafür in kein Fitness-Studio gehen und auch keine Gewichte stemmen. Die „Arbeit“ mit dem eigenen Körpergewicht reicht völlig aus, um deinen Rumpf zu stärken und sozusagen als Bonus stabiler im Sattel zu sitzen und so die Kraftübertragung aufs Pedal zu verbessern.

Rückenschmerzen beim Radfahren vermeiden

Appetitlosigkeit und Verdauungsprobleme

Ich habe keinen Hunger mehr! Ein Spruch den Athleten vielfach im letzten Drittel beziehungsweise manchmal sogar nach der Hälfte eines langen Wettkampfs von sich geben. Kein Wunder, wenn man vorher nicht das gastrointestinale System – kurz gesagt „gut“ – trainiert hat. Jeder weiß zwar das 60 bis 80 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde aufgenommen werden sollen; aber wo stecken die drin und wie lässt sich die Versorgung appetitlich über mehr als acht Stunden gewährleisten. Und nicht zu vergessen – die Energie alleine reicht auch nicht. Der Organismus benötigt auch Flüssigkeit, um die Kohlenhydrate zu transportieren. Wie deine ganz persönliche Ernährungsstrategie aussehen kann, wann du mehr süß, mehr salzig essen solltest; wann feste, wann flüssige Nahrung das Richtige für dich ist, dass erklären dir die Coaches von HYCYS während deines Trainingsprozesses. Und: sie testen das sogar vor dem Rennen mit dir in bestimmten Einheiten. Prost Mahlzeit.

Verdauungsprobleme beim Radfahren

Fahrt ins Motivationsloch

„Warum tue ich mir das überhaupt an!“ Irgendwann erwischt es jeden und er stellt sich diese Sinnfrage. Der ein hadert nach drei Monaten hartem Training, die andere überkommt es urplötzlich im Wettkampf, wenn es nicht so läuft wie vorgestellt. Doch „DNF is not an option“. Die Coaches von HYCYS kümmern sich nicht nur um deine Physis, sondern auch um deine Psyche. Nicht falsch verstehen, wir legen dich nicht auf die Couch. Aber bemühen uns zu verstehen, welche Motive dich als Athlet antreiben. Warum du diesen Sport treibst und warum du dieses oder jenes sportliche Ziel gewählt hast. Wir unterstützen dich in deiner sportlichen Entwicklung – und zeigen dir Wege auf, wie du möglichst ohne zu viel Stress und Entbehrungen trainieren kannst. Zeigen dir aber auch für den Fall der Fälle oder den Tag X Exit- beziehungsweise Notfallstrategien. Übrigens: Einige unserer Trainer sind nicht nur in ihrem Studium mit Psychologie in Berührung gekommen, sondern habe auch qualifizierte Aus- oder Weiterbildungen zum Mentalcoach absolviert.

Krämpfe beim Radfahren vermeiden

Muskelkrampf

Heimtückisch trifft er dich und geht durch Mark und Bein – der Muskelkrampf. Er zwingt dich zum Absteigen; und oftmals musst du sogar fremde Hilfe annehmen, um die Muskulatur zu lockern. Das „unkontrollierte Zucken“ der Muskulatur kann ganz unterschiedlichen Ursachen haben, aber wir bei HYCYS kennen die bekanntesten Gamechanger und können mit dir gemeinsam in der Vorbereitung auf den Wettkampf vorbeugen. Beispielsweise: die optimale Trittfrequenz am Berg festlegen, die Hamstrings mit speziellen Übungen trainieren und dehnen, die Nährstoff- und Mineralstoffversorgung im Rennen optimieren. Übrigens: Die HYCYS-Coaches wissen auch genau, warum dann und wann auch mal ein Schluck Gurkenwasser im Kampf gegen den Krampf hilft.

Du interessierst dich für ein Coaching?

Wir würden gerne gemeinsam mit dir dafür sorgen, dass du diese Fehler am Tag X vermeidest. Unsere Coaching-Angebot für Radsportler bieten dafür eine optimale Lösung. Wenn du Fragen zum Coaching hast oder wir dir einfach noch genauer und persönlich erklären dürfen, wie ein Coaching aussieht, buche sehr gerne einen unverbindlichen Beratungstermin bei uns.

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