Das Trainingsspecial für deine Radsport-Vorbereitung

Schneller, höher, stärker – citius, altius, fortius! Das Motto der Olympischen Spiele gilt wohl für jeden Sportler, ob Top-Athlet oder Hobbysportler.  Es soll in seiner Urbedeutung den Sportler dazu motivieren, sein Bestes zu geben und diese persönliche Bestleistung auch als höchsten Gewinn anzusehen. Ganz egal, was die Konkurrenz so alles anstellt.

Auch wenn die Olympischen Spiele dieses Motto für sich beanspruchen – in Wirklichkeit wurde dieses Leitmotiv erstmals auf einem Schulsportfest 1891 ausgesprochen – so passt es doch eigentlich ganz gut auf jeden Hobbyradsportler.

Ganz sicher auch für dich, die Motivation für die kommende Rennradsaison 2022!  Ziele gibt es viele – darunter Highlights wie den Ötztaler Radmarathon, die L’Etape du Tour oder der Maratona dles Dolomites. Events, die die Augen eines jeden Hobbyrennradfahrers zum Leuchten bringen. Hier mal mitzufahren, das zählt zu dem Schönsten, was man als Rennradfahrer überhaupt erleben kann. Eine Übersicht zahlreicher toller Events findest du hier.

Das Trainingsspecial für deine Vorbereitung

Und wenn jetzt dazu auch die Form noch stimmt, dann lässt sich solch ein Traumtag in den Bergen auch noch genießen. Das erfolgreiche Abschneiden eines solchen Events – ob in Form eines erstmaligen Finishs oder gar mit einer gewünschten Zielzeit – ist dabei ein ambitioniertes Vorhaben, das gut vorbereitet noch viel mehr Spaß macht und in positivem Sinne unvergessen bleibt. In unserem HYCYS-Trainingsspecial geben wir dir einige Trainings-Tipps zur Vorbereitung auf dein Radsport-Event und haben sogar einen kostenfreien 4-wöchigen Trainingsplan für dich!

Doch was ist Training überhaupt? Im Allgemeinen beschreibt das Training einen sinnvollen und geplanten Wechsel aus Be- und Entlastung – bestenfalls über mehrere Wochen, Monate oder gar Jahre hinweg. Das Ziel liegt darin, die körpereigenen Systeme in Bestform zu bringen. Ein strukturiertes, zielgerichtetes Training verbessert dabei den wichtigsten Eckpfeiler der sportlichen Leistungsfähigkeit: die menschliche Physiologie.

Und was passiert eigentlich überhaupt, wenn ein Radsportler trainiert? Oder anders gefragt, was für Systeme solltest du trainieren, um schneller zu fahren? Die Antwort darauf ist umfangreich und umfasst in Lehrbüchern mehrere Kapitel und viele Seiten.

Trainingsplan für einen Radmarathon zum Download

Der Energiewandel: ATP-Produktion im aeroben System

Der klassische Trainingsreiz soll eine Anpassung im Organismus herbeiführen. In allererster Linie soll die Adaptation beim Ausdauertraining in der Muskulatur stattfinden. Das bedeutet nicht, dass die Muskulatur kräftiger wird oder ihren Querschnitt erhöht wie beispielsweise beim Krafttraining, sondern dass sie besser oder teilweise auch ökonomischer arbeiten kann. Damit ein Muskel – und das wollen wir ja – kontrahieren kann, benötigt er Energie: ATP – ausgeschrieben Adenosintriphosphat. Dem einen oder anderen sicher noch in dunkler Erinnerung vom Zitronensäurezyklus und der Atmungskette des Biologieunterrichts.

Der Organismus kann ATP zwar auf unterschiedlichen Wegen bilden, doch beim klassischen Radsport interessiert vorrangig das sogenannte aerobe System. Das sorgt nämlich dafür, dass der Sportler ausdauernd und ausdauernd schnell fahren kann. Es ist sozusagen der Motor der sportlichen Leistung. Der Gegenspieler des aeroben Systems ist das anaerobe, das für Sprinter im Straßenradsport nicht unwichtig und für Sprinter auf der Bahn extrem wichtig ist. Dieses System zeichnet sich durch eine vergleichsweise höheren Kohlenhydratstoffwechsel (Glykolyse) aus. Erkennbar auch an einer höheren maximalen Laktatbildungsrate (VLamax) im Vergleich zum Gesamtklassementfahrer oder Kletterer.

Du möchtest mehr über die Glykolyse oder die Anpassung der Mitochondrien erfahren? In unserem HYCYS Advisor #1 oder in unserem Podcast Junkmiles haben wir viele Informationsmaterial für dich.

Mitochondrien sind die Kraftwerke der Muskulatur

Doch zurück zum ATP. Dieses wird unter anderem aerob in den sogenannten Mitochondrien gebildet, den kleinen Zellkraftwerken in der Muskultur. Je mehr ATP und je länger der menschliche Organismus diesen „Treibstoff des Lebens“ produzieren kann, desto ausdauernder ist er. Jetzt ist diese ATP-Produktion von drei Parametern abhängig – der Menge des ankommenden Sauerstoffs in den Zellen, der Anzahl sowie der „Leistung“ der Mitochondrien.

Wenn Sportler ausdauernder werden möchten – sprich ihr aerobes System verbessern wollen –, können sie die Leistung der Mitochondrien tunen – durch einen bestimmten Trainingsreiz und der folgenden gewünschten Adaption. Diese sorgt zum einen dafür, dass sich die Mitochondrien teilen, platt gesagt aus einer Zelle werden zwei; zum anderen, dass die Zelle besser arbeitet – also mehr leistet.

Der Output der Mitochondrien lässt sich an einem ganz entscheidenden Parameter ablesen – der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max). Diese entscheidet darüber, wie weit wir letztendlich wie schnell „fahren“.

Wenn Du Lust hast, deine Mitochondrien zu tunen, deine maximale Sauerstoffaufnahme zu steigern und deinen “Gegenspieler” zu verbessern, dann lade doch einfach unseren vierwöchigen Trainingsplan herunter und steige ins HYCYS-Training ein.

Du möchtest nichts dem Zufall überlassen?

Wenn du tiefer in die Materie einsteigen möchtest und dich sogar von unseren HYCYS-Coaches trainieren lassen möchtest, meld dich bei uns für eine kostenfreie und unverbindliche Beratung zum Coaching!

Coach im Radsport

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