Tour de France 2022: die Geheimtipps

1. Juli 2022

Tour de France: Bold Prediction

Auch in diesem Jahr wird der Sieg bei der Tour de France vermutlich nur über die beiden Top-Favoriten Primož Roglič und Tadej Pogačar führen. Sie sind als Spitzenduo gesetzt. Doch wer wird das Podium in Paris komplettieren? HYCYS Geschäftsführer Hosea Frick hat da einen echten Geheimtipp.

Das Starterfeld wird auch in diesem Jahr unglaublich stark sein und Anwärter auf die Top 10 des Rennens gibt es einige. Für Hosea sind das Jakob Fuglsang (ISRAEL-PREMIER TECH), Rigoberto Urán (EF Education-EasyPost), Aleksandr Vlasov (Bora-Hansgrohe) und David Gaudu (Groupama-FDJ). Auch wenn er den Giro d’Italia aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig abgebrochen hat, ist Romain Bardet einer der ernstzunehmenden Kandidaten für die Top 10. In Frankreich selbst wird der Franzose sogar als einer der Top-Favoriten auf das gelbe Trikot gehandelt.

Doch Hoseas absoluter Geheimtipp auf das Podium ist Geraint Thomas vom Team Ineos Grenadiers. Seine Stärke beim Zeitfahren wird die ausschlaggebende Komponente sein. Doch ist er sich auch sehr sicher, dass sein Teamkollege Daniel Martínez und Jonas Vingegaard vom Team Jumbo-Visma beim Kampf um das Podium ein Wörtchen mitreden werden.

Und natürlich verrät Hosea noch, welches Team er in der Gesamtwertung vorne sieht. Das Ranking anführen wird das Team Movistar, da traditionell bei spanischen Mannschaften die Teamwertung einen etwas höheren Stellenwert genießt.

Ob Hosea recht hat, wissen wir spätestens am 24. Juli nach den vollen 3.349,8 Kilometern.

Über den Autor

Björn Geesmann

Björn Geesmann ist Sportwissenschaftler, Headcoach und Gründer von HYCYS. Seit über 15 Jahren arbeitet er im professionellen Ausdauersport und übersetzt wissenschaftliche Standards in individuelle Systeme für ambitionierte Triathleten, Radsportler und Läufer. Er hat einen M.Sc. in Exercise Science & Coaching (Deutsche Sporthochschule Köln), ist Trainer A Langdistanz (DTU) und ausgebildeter Sport-Mentalcoach. In den letzten Jahren hat er 7 verschiedene Athleten zu 14 IRONMAN Titeln und zahlreichen Vize-Weltmeisterschaften gecoacht. Als leitender Sportwissenschaftler begleitete er zudem ein Zweierteam, dessen Streckenrekord beim Race Across America über ein Jahrzehnt Bestand hatte.
Sein Ansatz: Höchstleistung entsteht, wenn ein System aus Training, Physiologie, Ernährung, Regeneration und Mentalem ineinandergreift – messbar, individualisiert und langfristig tragfähig.

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