Felix Hermanutz wird Zweiter beim King of the Lake

Der ASVÖ King of the Lake am Attersee gilt als eines der Highlights im Zeitfahrkalender. Das zehnjährige Jubiläum der Krönung des King und der Queen of the Lake zog zahlreiche HYCYS Athleten ins oberösterreichische Salzkammergut.

Kaum jemand dürfte die Strecke des King of the Lake so gut kennen wie Felix Hermanutz. Der 22-Jährige lebt am Attersee und konnte das Rennen bereits im Vorjahr für sich entscheiden. Bereits für seine Teilnahme im vergangenen Jahr durften wir Felix aerodynamisch optimieren.

„Nach der Race Around Austria CHALLENGE war es extrem schwer wieder in ein ordentliches Zeitfahrtraining zu finden“, sagte der Oberösterreicher nach seinem Sieg bei der siebten Ausgabe des RAA. Die Gesamtzeit von 16 Stunden und 18 Minuten für eine Strecke von 560 Kilometern mit knapp 6500 Höhenmetern bescherte ihm den Sieg des Ultrarennens. Dass diese Belastung einer ganz anderen entspricht als der des Zeitfahrklassikers KOTL machte Felix deutlich: „So kurze harte Belastungen war mein Körper nicht mehr gewohnt. Erst nach zwei richtig harten Trainingsblöcken passte sich meine Leistung wieder einem angemessenen Niveau an.“

Die Vorbereitung auf die erneute Krönung zum King of the Lake lief für Felix laut eigener Aussage schlussendlich optimal: „Ich stand am 19. September mit der besten Form meines Lebens am Start!“ Sein vorgenommenes Pacing konnte der Oberösterreicher perfekt umsetzen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte er seine Leistung um 10 Watt im Durchschnitt steigern. „Leider war der Wind heuer nicht auf meiner Seite“, bedauerte Felix nach dem Rennen. Auf dem Rückweg Richtung Ziel bremste dieser ihn gewaltig aus. Die Zielzeit von 59:16,06 und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 47,8 km/h war nicht das, was Felix sich vorgestellt hatte. „Aber die Bedingungen treffen jeden gleich und der Beste hat gewonnen“, sagte der Zweitplatzierte, der 17 Sekunden nach dem Sieger Tobias Häckl über die Ziellinie fuhr.

Felix Hermanutz wird Zweiter beim King of the Lake

Bilder: Endres (Titelbild) und Moritz Holzleitner (Text)

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