Höhentraining wirkt.
Aber nur im richtigen Fenster.
Radprofis tun es, viele Leichtathleten und Triathleten ebenso: Sie verbringen einige Wochen im Jahr in den Bergen. Was dort passiert, ist gut erforscht. Weniger gut bekannt ist, wie schnell sich der Effekt wieder verliert — und dass genau darin die häufigste Fehlplanung liegt.
Was ist Höhentraining?
Höhentraining ist eine Trainingsmethode, bei der Belastung oder Aufenthalt in Höhen oberhalb von rund 2.000 Metern stattfinden. Der Sauerstoffanteil der Luft bleibt dabei unverändert bei etwa 21 Prozent. Was sinkt, sind Luftdruck und Sauerstoffpartialdruck — pro Atemzug gelangt weniger Sauerstoff ins Blut. Der Körper gleicht diesen Mangel über eine Reihe von Anpassungen aus, und einige davon wirken auch auf Meereshöhe weiter. In der Fachsprache läuft das Thema unter Hypoxietraining, also Training unter Sauerstoffmangel.
Gemeint sein kann damit sehr Unterschiedliches: der Aufstieg bei einer Wanderung oder Radtour, das klassische Höhentrainingslager auf 2.200 Metern oder das Schlafen in einem Höhenzelt, das die dünne Luft zu Hause simuliert.
Welche dieser Varianten was bringt, hat eine Übersichtsarbeit von Millet, Roels, Schmitt, Woorons und Richalet aus dem Jahr 2010 zusammengetragen, erschienen in Sports Medicine — einer der angesehensten Fachzeitschriften der Sportwissenschaft. Es handelt sich nicht um eine einzelne Studie, sondern um eine Auswertung der vorliegenden Evidenz, und damit um eine belastbarere Grundlage als ein Einzelbefund.
Was bringt Höhentraining?
Höhentraining wirkt über mehrere Systeme gleichzeitig, nicht nur über das Blut.
Hämatologisch. Die Niere schüttet vermehrt Erythropoetin aus — ein körpereigenes Hormon, wirkungsgleich mit dem verbotenen Dopingmittel, aber eben körpereigen. Genau deshalb ist Höhentraining erlaubt und EPO von außen nicht: Der Reiz kommt aus der Umgebung, nicht aus der Spritze. EPO regt die Bildung roter Blutkörperchen an, der Erythrozyten, und die transportieren den Sauerstoff zur arbeitenden Muskulatur. Mehr Transportkapazität bedeutet mehr verfügbaren Sauerstoff und damit eine höhere aerobe Leistungsfähigkeit.
Genau diese Kapazität beschreibt die VO2max: die maximale Menge Sauerstoff, die dein Körper unter Belastung aufnehmen und verwerten kann. Sie ist der Wert, den viele vor und nach einem Höhenlager vergleichen — bewegen wird er sich allerdings nur, wenn die Höhendosis hoch genug war. Für das intermittierende Hypoxietraining mit seinen kurzen Expositionszeiten weist die Übersichtsarbeit ausdrücklich keinen Zuwachs aus. Wie sich die VO2max gezielt verbessern lässt, haben wir in einem eigenen Beitrag beschrieben.
Respiratorisch. Die Atemmuskulatur arbeitet in der Höhe gegen einen höheren Widerstand und wird dadurch kräftiger. Dieser Effekt ist früher da als der hämatologische — und er verschwindet auch schneller wieder.
Peripher. Dazu kommen Veränderungen in der Muskulatur: die Pufferkapazität gegenüber Laktat steigt, ebenso die Effizienz der Mitochondrien. Auch die Bewegungsökonomie kann sich verbessern.
Die Übersichtsarbeit hält ausdrücklich fest, dass die Blutbildung nicht der einzige und womöglich nicht einmal der wichtigste Wirkmechanismus ist. Wer Höhentraining allein über den Hämatokrit denkt, greift zu kurz.
Prinzipien des Höhentrainings
Entscheidend ist nicht die Höhe allein, sondern die Dosis: wie hoch, wie lange am Tag, über wie viele Wochen.
Für den erythropoetischen Effekt gilt ein Wohnbereich zwischen 2.200 und 2.500 Metern als günstig. Für die nicht-hämatologischen Anpassungen reichen auch höhere Lagen bis etwa 3.100 Meter.
Die tägliche Dosis ist der Punkt, an dem die meisten Konzepte scheitern. Als Untergrenze für eine messbare Anregung der Blutbildung nennt die Übersichtsarbeit rund zwölf Stunden Höhenaufenthalt pro Tag. Oberhalb von sechzehn Stunden steigt der Effekt weiter an — mehr ist hier tatsächlich mehr. Zwanzig bis zweiundzwanzig Stunden auf 2.500 Metern, also faktisch nur zum Training ins Tal, gelten als ausreichend, um sowohl die Blutbildung anzuregen als auch die Leistung auf Meereshöhe zu verbessern.
Für die nicht-hämatologischen Anpassungen sind deutlich kürzere Expositionszeiten möglich.
Wo das überhaupt geht. In Deutschland liegt kein Ort hoch genug, um dauerhaft dort zu wohnen und zu trainieren — der Bereich ab 2.200 Metern existiert hier schlicht nicht als bewohnbare Höhe. Höhentrainingslager finden deshalb im Ausland statt. Die bekannten Standorte in Europa sind die Sierra Nevada in Spanien, Font-Romeu in den Pyrenäen, St. Moritz in der Schweiz und Livigno in Italien, dazu außerhalb Europas Flagstaff in Arizona und Iten in Kenia.
Bemerkenswert dabei: St. Moritz, Font-Romeu und Livigno liegen bei rund 1.800 Metern und damit unterhalb des Bereichs, den die Übersichtsarbeit für den erythropoetischen Effekt angibt. Die klassischen Lager sind also eher Trainingslager mit Höhenanteil als Höhentraining im engeren Sinn.
In der Betreuung bei HYCYS steht diese Prüfung am Anfang jeder Höhenplanung, vor Terminen und Buchungen. Ein Lager auf 1.800 Metern verfolgt ein anderes Ziel als eines auf 2.400, und beide sind sinnvoll — aber nur, wenn vorher feststeht, welches der beiden gemeint ist.
Voraussetzungen für effektives Höhentraining
Vor der ersten Höhenwoche lohnt ein Blutbild mit Ferritin — dem Eiweiß, in dem der Körper Eisen speichert. Erheben lässt du es bei deinem Arzt. Ohne ausreichende Eisenreserven läuft die vermehrte Bildung roter Blutkörperchen ins Leere, weil der Baustoff fehlt. In der Betreuung bei HYCYS kommt dieser Punkt deshalb mehrere Wochen vor der Abreise zur Sprache und nicht in der Woche davor: Ein niedriger Ferritinspiegel lässt sich auffüllen, aber nicht über Nacht. Das ist die eine Voraussetzung, die sich vorher klären lässt und hinterher nicht mehr.
Die zweite betrifft die Belastungssteuerung. In den ersten Tagen ist die Leistungsfähigkeit reduziert, und dieselbe Wattzahl erzeugt eine deutlich höhere innere Beanspruchung als zu Hause. Wer die gewohnten Vorgaben einfach mitnimmt, trainiert über der eigentlichen Zielintensität, ohne es zu merken. Die Vorgaben für die Höhenwochen werden bei HYCYS deshalb eigens gerechnet und nicht aus dem Flachlandplan übernommen.
Dazu kommen die unspektakulären Dinge, die in der Höhe mehr Gewicht haben als im Flachland: ausreichend Flüssigkeit, eine Versorgung mit Mikronährstoffen, die den erhöhten Bedarf abdeckt, und Schlaf, der in den ersten Nächten oft schlechter ist als gewohnt.
Risiken und Nachteile
Der größte Nachteil des Höhentrainings ist nicht die Höhe selbst, sondern ihre Kombination mit unverändertem Trainingsumfang. Höhe ist ein Reiz wie Training auch — beides addiert sich. Wer das volle Programm mitnimmt und zusätzlich die Höhenbelastung aufnimmt, landet schneller im Überlastungsbereich, als die eigenen Zahlen vermuten lassen.
Praktisch heißt das: Intensität zunächst reduzieren, Regenerationstage großzügiger ansetzen als zu Hause und die subjektive Belastung ernst nehmen, auch wenn Watt und Pace noch in Ordnung aussehen. Ein Höhentrainingslager, das zu einer Leistungseinbuße führt, ist kein seltener Ausnahmefall.
Hier liegt der Wert einer Betreuung von außen. Wer selbst im Lager steckt, bewertet die eigene Erschöpfung im Zweifel zu optimistisch — besonders dann, wenn der Aufenthalt Geld und Urlaubstage gekostet hat. Die Coaches bei HYCYS sind Sportwissenschaftler und schauen währenddessen auf Belastung, Werte und Rückmeldung zugleich. Die Entscheidung, einen geplanten Block zu kürzen, fällt mit diesem Blick von außen deutlich leichter.
Als Nebenwirkungen in den ersten Tagen treten häufig Kopfschmerzen, unruhiger Schlaf und ein erhöhter Ruhepuls auf. Das gehört zur Umstellung. Halten die Beschwerden über die Akklimatisierungsphase hinaus an, ist das ein Grund, das Programm zu überdenken statt es durchzuziehen.
Welche Höhentrainings gibt es?
Die Übersichtsarbeit unterscheidet vier Konzepte.
Live high – train high. Leben und Trainieren in der Höhe, häufig mit einem Trainingsort etwas unterhalb des Schlafquartiers. So lässt sich die Intensität näher am gewohnten Niveau halten.
Live high – train low. Schlafen in der Höhe, Trainieren im Tal. Weil das logistisch aufwendig ist, kommt oft ein Höhenzelt zum Einsatz. Diese Variante bewerten die Autoren als die wirksamste der vier.
Live low – train high. Das umgekehrte Prinzip: Training unter Höhenbedingungen, Leben und Schlafen im Tal. Die Expositionszeit ist dabei zu kurz für hämatologische Anpassungen; der Nutzen liegt in der Muskulatur und bei intensiven Belastungen. Erzeugen lässt sich das über eine Höhenkammer oder ein entsprechendes Zentrum, was mit Kosten verbunden ist.
Intermittierende Hypoxie. Hier macht nicht nur der Sportler Intervalle, sondern auch die Atemluft: Normalluft und Höhenluft im Wechsel, über ein Atemgerät, in Ruhe oder unter Belastung. Die Übersichtsarbeit ordnet die Variante mit Belastung höher ein als die reine Ruhe-Exposition.
Welches dieser Konzepte für einen einzelnen Sportler trägt, hängt weniger vom Konzept ab als von dem, was drumherum möglich ist: verfügbare Zeit, Reisebudget, Wettkampftermine, familiäre Situation. Genau diese Abwägung gehört in ein Coachinggespräch und nicht in eine Tabelle.
Live high – train high: So geht's
Für Sportler ohne Profi-Infrastruktur ist dieses Konzept das realistischste, auch wenn die Übersichtsarbeit live high – train low besser bewertet. Tägliche Fahrten zwischen Schlafhöhe und Tal sind für die meisten keine Option.
Die Dauer sollte sich an dem orientieren, was man erreichen will. Für eine beschleunigte Blutbildung nennt die Arbeit rund vier Wochen. Für die nicht-hämatologischen Anpassungen — Ökonomie, Pufferkapazität, Atmung — genügen weniger als drei Wochen, in der Größenordnung von achtzehn Tagen. Ein Wochenende in den Bergen bringt Trainingsreiz und Höhenmeter, aber keine der höhenspezifischen Anpassungen.
Der Ablauf gliedert sich in vier Phasen:
- Akklimatisierung, sieben bis zehn Tage. Lockere Bewegung, Beobachtung der eigenen Höhenverträglichkeit, bewusst zurückgenommene Intensität.
- Haupttrainingsphase, zwei bis drei Wochen. Vom Aufbau her vergleichbar mit einem klassischen Trainingslager.
- Entlastung, zwei bis drei Tage. Der Körper bekommt Raum, die Anpassungen abzuschließen.
- Rückkehr auf Meereshöhe. Hier entscheidet sich, ob die Wochen etwas bringen.
Der letzte Punkt sieht nach Formalie aus und ist der häufigste Fehler. Es gibt zwei sinnvolle Fenster.
Kurzfristig, zwei bis vier Tage vor dem Wettkampf. Dieses Fenster nutzt die respiratorischen Effekte: Der Atemwiderstand ist wieder normal, die Atemmuskulatur aber noch gekräftigt.
Langfristig, ab etwa drei Wochen. Hier haben Blut, Hormonhaushalt, Signalwege und Mitochondrien ihre Anpassung vollzogen. Je besser der Trainingszustand, desto kürzer fällt diese Zeit tendenziell aus.
Dazwischen liegt die Lücke. Wer zehn bis zwölf Tage nach der Rückkehr startet, trifft den Moment, in dem die respiratorischen Vorteile bereits abklingen und die hämatologischen noch nicht tragen. Drei bis vier Wochen Aufwand verpuffen dann an einem Terminkalender.
Daraus folgt die eigentliche Planungsreihenfolge: Der Wettkampftermin steht zuerst, das Lager richtet sich danach. Im SUMMIT6-Coaching wird das Höhentrainingslager deshalb von hinten in die Saison eingesetzt — vom Zieltermin rückwärts über das gewählte Rückkehrfenster, die Entlastungstage und die Akklimatisierung. Was dabei herauskommt, ist ein Zeitraum, in dem das Lager liegen kann, und einer, in dem es die Form eher kostet als bringt.
Höhentraining zu Hause:
Zelt, Kammer und Maske
Höhentraining zu Hause ersetzt kein Lager. Es bereitet eines vor — und genau darin liegt sein Wert.
Die erste Akklimatisierung kostet im Lager sieben bis zehn Tage. Das ist bei einem dreiwöchigen Aufenthalt fast die Hälfte der Zeit, in der eigentlich trainiert werden soll. Wer diese Anpassung vorwegnimmt, kommt vorangepasst an und kann früher in die eigentliche Trainingsarbeit einsteigen. Die zweite Anwendung liegt zwischen zwei Lagern: Regelmäßige Nächte in simulierter Höhe halten den Reiz wach, statt dass der Körper die Umstellung jedes Mal von vorn durchläuft.
Das Höhenzelt ist dafür das gebräuchlichste Gerät. Ein Generator senkt den Sauerstoffgehalt der Luft im Zelt und bildet so eine Höhenlage nach — technisch etwas anderes als echte Höhe, in der Wirkung auf die Blutbildung aber vergleichbar. Entscheidend bleibt die tägliche Dosis: Unterhalb von zwölf Stunden passiert wenig, und wer mit sechs Stunden Schlaf im Zelt rechnet, wird den erythropoetischen Effekt nicht sehen. Dazu kommt, dass der Generator hörbar läuft — ein Punkt, der in der Praxis häufiger über Erfolg und Abbruch entscheidet als die Physiologie.
Die Höhenkammer ist die größere Variante, meist in Leistungszentren oder spezialisierten Studios. Sie erlaubt Training unter Höhenbedingungen statt nur Schlafen und bedient damit das Konzept live low – train high. Für Privatpersonen ist sie in der Regel eine Frage der Verfügbarkeit, nicht der Anschaffung.
Die Höhentrainingsmaske gehört trotz ihres Namens nicht in diese Reihe. Sie senkt nicht den Sauerstoffgehalt der Atemluft, sondern erhöht nur den Atemwiderstand. Das trainiert die Atemmuskulatur und erzeugt ein anstrengendes Gefühl, löst aber keine der höhenspezifischen Anpassungen aus. Wer sie für simuliertes Höhentraining hält, wird enttäuscht.
Höhenzelt und Höhentraining im Profisport
Im Profibereich steht das Höhenzelt selten für sich. Es übernimmt die Arbeit zwischen den Lagern. Vor einem Höhentrainingslager nehmen wir damit einen Teil der Akklimatisierung vorweg — die Sportler kommen bereits vorangepasst an und verlieren vor Ort weniger Tage an die Umstellung. Und zwischen zwei Lagern hält das Zelt den Reiz wach, damit der Körper die Höhenluft nicht jedes Mal von vorn lernen muss.
Wirkt Höhentraining bei jedem?
Nein — und das ist einer der belastbarsten Befunde zum Thema. Sportler sprechen unterschiedlich stark auf Höhe an, von deutlichen Zuwächsen bis zu kaum messbaren Veränderungen. Die Studienlage dazu ist uneinheitlich, was weniger an der Methodik liegt als an dieser individuellen Streuung.
Praktisch bedeutet das: Ein Höhenlager ist eine Investition mit offenem Ausgang, solange niemand die Voraussetzungen vorher einordnet.
Genau das ist die Arbeit unserer Sportwissenschaftler. Sie bewerten im Vorfeld, ob ein Höhenlager für dich überhaupt das passende Mittel ist, planen es in die Saison ein und schaffen die Voraussetzungen dafür — von der Einschätzung deiner Ferritinwerte bis zu den Vorgaben, mit denen du dort oben trainierst. Nach der Rückkehr zeigt der Vergleich der Leistungsentwicklung, ob und in welchem Ausmaß der Reiz angekommen ist. Wer ein Höhenlager einmal so durchlaufen hat, entscheidet beim zweiten nicht mehr nach Gefühl.
Die vollständige Übersichtsarbeit findest du bei PubMed.
Höhentraining ist eine Maßnahme, kein Plan
Drei Wochen Höhe verändern deine Blutbildung. Ob daraus Leistung am Renntag wird, entscheidet sich an fünf Stellen: in welcher Saisonphase das Lager liegt, wie das Training davor aufgebaut war, mit welchen Vorgaben du dort oben trainierst, wie die Rückkehr zum Wettkampf getimt ist und ob Eisenhaushalt und Regeneration mitspielen. Der Ortswechsel allein erledigt davon nichts.
Genau hier setzt SUMMIT6 an. Das Coachingsystem von HYCYS ordnet Zielsetzung, Training, Ernährung, Regeneration und mentale Stärke in sechs Bausteinen. Deine Coaches sind Sportwissenschaftler, die ein Höhenlager vorbereiten, es in die Saisonplanung einsetzen und währenddessen auf die Belastung schauen — damit die Form zu dem Zeitpunkt steht, an dem du sie brauchst, und nicht drei Wochen daneben.
Die ganze Folge zum Nachhören
Diesen Beitrag gibt es auch als Folge des JUNKMILES Podcasts — mit mehr Raum für die Einordnung, als ein Text sie zulässt: wo die Studienlage eindeutig ist und wo sie es nicht ist.
Was danach meistens offenbleibt, ist die Frage: Lohnt sich das für mich? Genau dafür ist SUMMIT6 da.
Unsere Sportwissenschaftler ordnen ein, für wen ein Höhenlager das passende Mittel ist und für wen nicht, welche Überprüfungen vorher anstehen und wie das Training ringsherum aussehen sollte, damit der Aufwand am Ende nicht an einem Terminkalender verpufft.
Drei Wochen Höhe ergeben noch keine Form.
Ein Höhenlager entscheidet selten eine Saison. Entscheidend ist, ob Zielsetzung, Training, Regeneration und Wettkampfplanung in dieselbe Richtung arbeiten. Genau da setzt SUMMIT6 an: individuelles Coaching, das die sechs Bausteine zusammenführt, statt sie einzeln zu optimieren.
SUMMIT6 entdeckenÜber den Autor
Björn Geesmann ist Sportwissenschaftler, Headcoach und Gründer von HYCYS. Seit über 15 Jahren arbeitet er im professionellen Ausdauersport und übersetzt wissenschaftliche Standards in individuelle Systeme für ambitionierte Triathleten, Radsportler und Läufer. Er hat einen M.Sc. in Exercise Science & Coaching (Deutsche Sporthochschule Köln), ist Trainer A Langdistanz (DTU) und ausgebildeter Sport-Mentalcoach. In den letzten Jahren hat er 7 verschiedene Athleten zu 14 IRONMAN Titeln und zahlreichen Vize-Weltmeisterschaften gecoacht. Als leitender Sportwissenschaftler begleitete er zudem ein Zweierteam, dessen Streckenrekord beim Race Across America über ein Jahrzehnt Bestand hatte.
Sein Ansatz: Höchstleistung entsteht, wenn ein System aus Training, Physiologie, Ernährung, Regeneration und Mentalem ineinandergreift – messbar, individualisiert und langfristig tragfähig.